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Meta mit neuer Kontoübersicht – Bundeskartellamt hilft mit

Meta gibt Nutzern fortan einen besseren Überblick über die Verknüpfung ihrer Daten bei verschiedenen Diensten. Foto

© Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

Der Umgang des Facebook-Konzerns mit den Daten seiner Nutzer war vom Bundeskartellamt kritisiert worden. Nun sollen die verschiedenen Meta-Dienste voneinander getrennt werden können.

Der Facebook-Konzern Meta gibt Nutzern nach Gesprächen mit dem Bundeskartellamt einen besseren Überblick über die Verknüpfung ihrer Daten bei verschiedenen Diensten. Aus Sicht des Kartellamts können mit der neuen Kontenübersicht „Metas Kundinnen und Kunden erstmals weitgehend frei und informiert entscheiden, ob sie Meta-Dienste isoliert nutzen oder diese miteinander verknüpfen wollen“.

Zugleich sah die Behörde Defizite etwa bei „Like“-Buttons und Facebook-Logins auf anderen Websites. Es sei noch zu klären, wie Nutzer über ihre Verwendung und Datenverarbeitungsfolgen „an zentraler Stelle möglichst zutreffend und neutral informiert werden und deren Verwendung auf einfache Weise erlauben oder verweigern können“.

Das gelte auch für die Frage, ob eine kontenübergreifende Datenverarbeitung ausnahmsweise – etwa für Sicherheitszwecke – ohne Einwilligung rechtmäßig sein könne. „Soweit erforderliche Einwilligungen nicht hinreichend frei und informiert erfolgt sind, müssen diese nachgeholt werden“, betonte das Kartellamt.

Was alles zu Meta gehört

Zu Meta gehören unter anderem auch Instagram sowie die Chatdienste Messenger und WhatsApp. Auch bietet der Konzern Brillen zur Anzeige virtueller Realität (VR) unter dem Markennamen Quest an. Ihr Verkauf in Deutschland war zeitweise ausgesetzt, nachdem das Bundeskartellamt ein Missbrauchsverfahren…