Russische Invasion
Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Eine Frau steht vor einer Ausstellung zerstörter russischer Panzer und gepanzerter Fahrzeuge in der Kiewer Innenstadt. Foto

© Daniel Cole/AP/dpa

Panzer aus deutscher und amerikanischer Produktion bald Seite an Seite in der Ukraine – Präsident Selenskyj feiert die internationale Panzerkoalition. Allerdings mit dem Nachsatz: Bitte mehr. Die News im Überblick.

Die Ukraine hat die angekündigten Lieferungen schwerer Kampfpanzer westlicher Bauart im Kampf gegen die russischen Invasoren begrüßt und zugleich weitere Waffensysteme gefordert. Präsident Wolodymyr Selenskyj dankte in seiner täglichen Videoansprache sowohl Kanzler Olaf Scholz als auch US-Präsident Joe Biden für deren Entscheidung. „Ich danke allen unseren Verbündeten für ihre Bereitschaft, uns moderne und dringend benötigte Panzer zur Verfügung zu stellen.“ Er fügte hinzu, nunmehr brauche sein Land vor allem Langstreckenraketen, Kampfflugzeuge und mehr Artillerie.

Die Bundesregierung hatte der Ukraine am Mittwoch 14 Leopard-2-Panzer aus Bundeswehrbeständen zugesagt. Auch andere Länder wie die USA wollen nun Kampfpanzer an Kiew liefern.

Selenskyj: Bilden jetzt eine „Faust der Panzer“

Nunmehr müsse „eine Faust der Panzer“ gebildet werden, sagte Selenskyj. „Eine Faust der Freiheit, die nicht zulässt, dass die Tyrannei wieder aufersteht.“ Der Schlüssel dazu aber liege nunmehr in der Geschwindigkeit der Ausbildung der ukrainischen Panzerbesatzungen und der Lieferung von Panzern in die Ukraine. Auch die Menge der zu liefernden Panzer sei entscheidend.

Allerdings seien auch Fortschritte in anderen militärischen Fragen nötig, sagte Selenskyj. Vor allem brauche sein Land nunmehr Langstreckenraketen,…