WM
Dramen und Triumphe: Die Handball-Duelle mit Frankreich

Triumph im WM-Halbfinale 2007: Deutschland besiegte Frankreich mit 32:31. Foto

© Oliver Berg/dpa

Deutschland gegen Frankreich – das ist im Handball längst ein Klassiker. Im WM-Viertelfinale stehen sich beide Team schon zum 75. Mal gegenüber. Einige Duelle sind besonders in Erinnerung geblieben.

Im WM-Viertelfinale gegen Frankreich wollen die deutschen Handballer dem Titelanwärter am Abend (20.30 Uhr/ZDF) in Danzig einen Schlagabtausch auf Augenhöhe liefern. Wichtige und überwiegend auch spannende Duelle zwischen beiden Nationen gab es in der Vergangenheit schon öfter.

WM 2001

Im Viertelfinale bietet die DHB-Auswahl dem WM-Gastgeber in Albertville lange Paroli und zwingt die Franzosen in die Verlängerung. Dort gelingt den Schützlingen des damaligen Bundestrainers Heiner Brand jedoch nur noch ein Tor. Frankreich gewinnt mit 26:23 und später den Titel. Mit dabei ist damals Thomas Knorr, der Vater des gefeierten deutschen Jungstars Juri Knorr, der während der Vorrunde nachträglich eingeflogen worden war.

WM 2003

Im Halbfinale liegt die deutsche Mannschaft eine Viertelstunde vor Schluss mit vier Toren zurück. Dank einer Energieleistung bejubelt die DHB-Auswahl am Ende aber einen 23:22-Sieg und den erstmaligen Einzug ins Endspiel seit dem legendären WM-Triumph 1978. Doch der Erfolg wird teuer bezahlt. Linksaußen Stefan Kretzschmar bricht sich den kleinen Finger der Wurfhand und fehlt im Finale genauso wie Rückraum-Ass Volker Zerbe, der einen Muskelfaserriss erleidet. Ohne das Duo verliert Deutschland gegen Kroatien und kehrt mit Silber heim.

WM 2007

Das Halbfinale der Heim-WM vor 16…