Stiftung Warentest
Webcams bei Warentest: Zu billig macht hässlich, zu teuer bringt aber auch nichts

In Zeiten von Videokonferenzen sollte die Webcam von guter Qualität sein.

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Auch wenn die Homeoffice-Hochphase erst einmal vorbei ist, setzen viele Unternehmen weiterhin auf Videokonferenzen. Für die Teilnahme braucht es ein gutes Bild und am besten gute Mikrofone – aber nicht jede Webcam liefert das.

Die Pandemie mag in weiten Teilen vorbei sein, Spuren hat sie dennoch hinterlassen. Seit Anfang 2020 hat sich die Arbeitswelt stark verändert, besonders Bürojobs sind vielerorts flexibler geworden. Das bedeutet auch, dass Videokonferenzen aus dem Arbeitsalltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken sind. Die Grundausstattung dafür ist simpel, aber wie immer in ganz unterschiedlichen Qualitäten zu haben. Die Rede ist von Webcams.

Stiftung Warentest hat 16 aktuelle Modelle verglichen und dabei große Unterschiede festgestellt. Die wohl spannendste Nachricht: Wer viel Geld ausgibt, erhält nicht automatisch die besten Geräte.

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Viele Menschen arbeiten trotz Corona-Erkrankung aus dem Homeoffice. Keine gute Idee, oder?

27.06.2022

Geprüft haben die Tester die Kameras in vier Kategorien. Mit 45 Prozent hatte die Bildqualität den größten Einfluss auf die Gesamtnote. 30 Prozent Gewichtung entfielen auf die Handhabung, also die Inbetriebnahme, mögliche Einstellungen, die Dokumentation und die Startzeit, bis das Bild zu sehen ist. Die Mikrofone der Kameras spielten mit 20 Prozent Anteil an der Testnote ebenfalls eine recht große Rolle, der Stromverbrauch hingegen wirkt sich mit 5 Prozent Anteil kaum aus.

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Den Testsieg teilen sich quasi zwei…