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Mietausfälle in London: Warum Elon Musk nun auch König Charles III. Geld schuldet

König Charles III. ist über sein „Crown Estate“ Großgrundbesitzer – und damit auch Vermieter von Twitter.

© Aaron Chown

Twitter bezahlt für die meisten Büros auf der Welt keine Mieten mehr. In London gehört das Gebäude, in dem Twitter seinen Sitz hat, über den „Crown Estate“ der britischen Krone. Die verklagt Twitter nun auf ausstehende Gelder.

Twitter braucht jeden Cent – das ist kein Geheimnis. Seit Elon Musk das Unternehmen übernommen hat, folgt eine radikale Sparmaßnahme nach der anderen. Besonders viel scheint sich der neue Eigner von der Einstellung sämtlicher Verbindlichkeiten versprochen zu haben, denn sehr schnell stoppte Twitter auf Befehl von Musk Zahlungen für Reisekosten, Rechnungen aller Art und eben auch Mietzahlungen.

Letzteres würde in der Theorie tatsächlich viel Geld sparen, denn Twitter hatte sich über die Jahre an den besten Adressen bedeutender Großstädte eingerichtet, darunter mitten in San Francisco, New York, Singapur, London und an vielen weiteren Standorten. Insgesamt sollen es über 25 sein.

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Klagen gegen ausstehende Mieten – und Rauswurf von Twitter

Doch Elon Musk hat ein Problem offenbar gekonnt ignoriert: Mietzahlungen für Büros, für die das Unternehmen Verträge abgeschlossen hat, sind nicht optional. Das führte unter anderem bereits in Singapur zu Zwangsräumungen – und selbstverständlich auch zu Klagen.

Mit König Charles III. gesellt sich nun ein äußerst prominenter Gläubiger dazu. Wie „Reuters“ berichtet,…