Vergleich von 1000 Produkten
Markenprodukt oder günstige Eigenmarke? Stiftung Warentest sagt, was besser ist

Eigenmarken können bei der Qualität mit Markenprodukten mithalten

© Imago Images

Mit Eigenmarken können Verbraucher viel Geld sparen. Aber halten die auch bei der Qualität mit Premiumware mit? Stiftung Warentest sagt, bei welchen Produkten man bedenkenlos zur Billigalternative greifen kann.

Lebensmittel sind im vergangenen Jahr rund 20 Prozent teurer geworden. Viele Kunden greifen daher vermehrt zu günstigen Handelsmarken, den Eigenmarken von Supermärkten und Discountern. Aber sind die Billigalternativen auch qualitativ so gut wie die Markenware? Auf diese Frage hin hat Stiftung Warentest Dutzende ihrer Produkttests noch einmal durchgesehen. Der Meta-Vergleich zeigt: Handelsmarken sind oft gleich gut oder sogar besser als die Premium-Marken.

Allerdings haben sich auch Eigenmarken im vergangenen Jahr verteuert, prozentual gesehen sogar stärker als die Markenprodukte. Dennoch lässt sich mit dem Kauf von Handelsmarken immer noch viel Geld sparen, wie Stiftung Warentest ermittelt hat. Aus 25 Tests der vergangenen drei Jahre kauften die Warentester jeweils das beste Markenprodukt und die beste Eigenmarke: Der Warenkorb mit den Handelsmarken war unterm Strich 34 Prozent günstiger.

Besonders viel sparen lässt sich laut Warentest bei Chips, Baby-Pre-Nahrung, Mineralwasser, Bitterschokolade, Kinderdesserts, Tortelloni, Veggie-Aufstrichen, Apfelmus und Balsamico. Bei diesen Produkten kosteten die Handelsmarken oft nur halb so viel wie ein Premium-Artikel. Um den wahren Preis zu vergleichen, sollten Verbraucher übrigens derzeit verstärkt auf die Füllmenge der Verpackungen achten – denn laut Verbraucherzentrale Hamburg tricksen Hersteller dabei gerade besonders viel.