Konjunktur
Habeck legt Jahreswirtschaftsbericht vor

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck stellt heute in Berlin den Jahreswirtschaftsbericht vor. Foto

© Marcus Brandt/dpa

Wirtschaftsminister Habeck dürfte am Mittwoch gute Nachrichten verkünden: Die wirtschaftliche Lage ist besser als erwartet. Es bleiben aber große Herausforderungen.

Deutschland dürfte in diesem Jahr nicht wie befürchtet in eine Rezession rutschen – die Bundesregierung will ihre Konjunkturprognose leicht anheben. Sie rechnet für 2023 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 Prozent, wie vorab in Regierungskreisen bestätigt wurde. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) stellt am Mittwoch in Berlin den Jahreswirtschaftsbericht vor.

Mitte Oktober hatte die Bundesregierung vor allem wegen der Energiepreiskrise ihre Konjunkturprognose noch deutlich gesenkt. Damals erwartete sie, dass die Wirtschaft in diesem Jahr um 0,4 Prozent schrumpft.

Bereits Mitte Dezember hatte es allerdings aus Kreisen des Wirtschaftsministeriums geheißen, die wirtschaftliche Entwicklung werde besser ausfallen. Daran hätten die Entlastungspakete der Regierung sowie der milliardenschwere „Abwehrschirm“ und die dazugehörigen Gas- und Strompreisbremsen einen wesentlichen Anteil.

Im vergangenen Jahr wuchs Europas größte Volkswirtschaft nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts um 1,9 Prozent. Düstere Prognosen angesichts von Ukraine-Krieg, Rekordinflation und Energiepreisschock erfüllten sich nicht. Für 2023 hatten viele Institute vorhergesagt, dass die Wirtschaftsleistung schrumpft.

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