Banken
Durchsuchung bei der BNP Paribas zu Cum-Ex-Aktiendeals

Das Logo der Bank BNP Paribas: In der Frankfurter Niederlassung der französischen Großbank wird wegen Cum-Ex-Geschäften ermittelt. Foto

© picture alliance / dpa

Staatsanwälte, Steuerfahnder und Polizei ermitteln in der Frankfurter Niederlassung der französischen Großbank nach Beweisen für Geschäfte zulasten der Staatskasse. Die Rede ist von 58 Beschuldigten.

Durchsuchung bei der BNP Paribas im Steuerskandal um Cum-Ex-Aktiendeals: Staatsanwälte, Steuerfahnder und Polizei haben in der Frankfurter Niederlassung der französischen Großbank nach Beweisen für die Geschäfte zulasten der Staatskasse gesucht.

„Wir bestätigen, dass derzeit eine Durchsuchung der Staatsanwaltschaft Köln in den Räumlichkeiten von BNP Paribas Deutschland im Rahmen laufender Ermittlungen im Zusammenhang mit Cum-Ex-Transaktionen stattfindet“, teilte die Bank auf Nachfrage mit. Zuvor hatte das „Handelsblatt“ darüber berichtet. „Wie bereits seit Beginn des Verfahrens 2017 kooperiert die Bank weiterhin vollumfänglich mit den Ermittlungsbehörden im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben“, bekräftigte eine Sprecherin der Bank.

Die federführende Staatsanwaltschaft Köln bestätigte ohne die Nennung von Namen, sie vollstrecke seit Dienstag „in Frankfurt am Main einen Durchsuchungsbeschluss gegen ein Bankinstitut“. Auch Privatwohnungen von Beschuldigten in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz würden unter die Lupe genommen. „Das Ermittlungsverfahren richtet sich gegen derzeit 58 Beschuldigte, die für die Bank beziehungsweise deren Tochter- oder Konzerngesellschaften beruflich tätig waren oder sind“, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Staatsanwaltschaften ermitteln seit Jahren

Bei…