Das Wichtigste in Kürze: Medien: USA doch zu Abrams-Lieferung bereit Selenskyj entlässt weitere Führungskräfte Polen beantragt Genehmigung Berlins für Leopard-Lieferung Luxemburgs Außenminister nimmt deutschen Kanzler in Schutz Rheinmetall könnte 139 Leopard-Panzer liefern – bis Anfang 2024

 

Die Entscheidung über eine Lieferung von Leopard-Panzern in die Ukraine rückt näher: Die Bundesregierung will rasch über den Antrag Polens entscheiden, die Kampfpanzer an die Ukraine zu liefern. „Wir werden das Verfahren mit der gebotenen Dringlichkeit behandeln“, sagte ein Regierungssprecher der Nachrichtenagentur Reuters und bestätigte den Eingang der Anfrage.

Laut einem Bericht des „Spiegels“ ist der Beschluss über eine Lieferung Deutschlands bereits gefallen. Es gehe um mindestens eine Kompanie Leopard 2A6, meldet das Magazin ohne Angabe einer Quelle. Weitere Verbündete, unter anderem aus Skandinavien, wollten demnach ebenfalls Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 an die Ukraine liefern, so der „Spiegel“. Die Bundesregierung wolle ihrerseits die Genehmigung zur Ausfuhr solcher Panzer erteilen, die sich im Besitz anderer Staaten wie Polen befänden, heißt es in dem Bericht.

Aus dem Kanzleramt und dem Bundeswirtschaftsministerium gab es dazu auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur keinen Kommentar.

USA prüfen Lieferung von Abrams-Kampfpanzern

Zum anderen hieß es aus US-Regierungskreisen, dass die USA nun doch Abrams-Kampfpanzer in die Ukraine schicken könnten. Bundeskanzler Olaf Scholz hatte mehrfach betont, dass er unbedingt ein eng abgestimmtes transatlantisches Vorgehen bei der Lieferung einer neuen Waffengattung wie Kampfpanzer möchte.

Das „Wall Street Journal“ berichtete unter Berufung auf US-Regierungsvertreter, die Regierung von Präsident Joe Biden neige inzwischen dazu, der Ukraine eine „bedeutende Zahl“ von Abrams zu schicken.

Bislang hatte es die US-Regierung abgelehnt, Abrams-Panzer an die Ukraine zu liefern. Das Verteidigungsministerium in Washington…