Stiftung Warentest
Staubsauger bei Warentest: Geräte mit Akku saugen besser, sind aber viel teurer

Bodensauger sind die  günstige  Wahl (Symbolfoto)

© Getty Images

Staubsauger ohne hinderliches Kabel schneiden im Test prima ab, wenn sie über 600 Euro kosten. Mit Strippe gibt es gute Bodensauger dagegen schon ab 200 Euro.

Die Stiftung Warentest hat zu einem Doppelschlag ausgeholt. Getestet wurden Staubsauger mit Akku und Bodengeräte mit Kabel. Das Ergebnis in der Zusammenfassung kann man sich fast denken: Die Geräte mit Akku sind natürlich viel handlicher, gute Akkusauger kosten aber über 600 Euro. Kabelsauger weniger als die Hälfte. Im Test schneiden die Akkusauger auch beim Saugen besser ab, trotz geringerer Leistung. Das liegt aber auch an den Testbedingungen.

Akkus sind teuer, wenn sie gut sein sollen

Zuerst zu den Akkusaugern. Im Test sind nur neue Modelle in der Preisspanne von 350 bis 800 Euro. Das Budget-Fazit: „Gute Akkusauger kosten richtig Geld.“ Der Dyson V15 landet mit befriedigender Note nur im Mittelfeld, er schwächelt in der Disziplin Handhabung. Daher ist nun auf dem Siegertreppchen Platz für andere Mitstreiter. Problem nur: Die sind auch nicht merklich günstiger. Sieger im Test ist der Miele Triflex HX2. Das Urteil: „Außer in Ecken und an Kanten saugt er überall gut oder sehr gut.“ Bemängelt wird die Akkulaufzeit von nur 12 Minuten bei höchster Stufe. Dafür wird das Gerät standardmäßig mit einem Wechselakku ausgeliefert. So kommt man immerhin auf 24 Minuten.

Test

Bodenreinigung

Tesvor R5 – der Kraftprotz unter den Wischsaugern

10.04.2022

Dabei sollte man daran denken, dass 20 Minuten reine Saugzeit längern andauern, als man zunächst denkt. In der Zeit bekommt man ein bis zwei Räume ausgesaugt. Wer…