Republikaner in Erklärungsnot
Laut Berichten: Auch bei ehemaligem US-Vize Mike Pence Geheimdokumente gefunden

Auf die Frage eines Reporters, ob er Geheimunterlagen aus dem Weißen Haus mitgenommen habe, sagte Ex-Vizepräsident Mike Pence noch im vergangenen Jahr: „Nein, habe ich nicht.“

© Manuel Balce Ceneta / DPA

Nach US-Präsident Joe Biden und dessen Vorgänger Donald Trump ist nun offenbar auch Ex-Vizepräsident Mike Pence wegen des Funds mutmaßlicher Geheimdokumente in Erklärungsnot. Berichten zufolge hat dessen Anwalt ein Dutzend als geheim eingestufte Unterlagen in dessen Wohnhaus gefunden.

In den USA weitet sich die Affäre um Geheimdokumente aus früheren Regierungsjahren aus: Auch im Wohnhaus des ehemaligen republikanischen Vizepräsidenten Mike Pence sind Medienberichten zufolge als geheim eingestufte Unterlagen entdeckt worden. Ein Anwalt des Politikers habe in dessen Haus im Bundesstaat Indiana vergangene Woche etwa ein Dutzend Dokumente gefunden, berichtete am Dienstag unter anderem der Sender CNN. Die Unterlagen seien inzwischen von der Bundespolizei abgeholt worden.

Mike Pence: von Trumps treuem Weggefährten zum potentiellen Konkurrenten

Der heute 63-Jährige war vier Jahre lang Vize von Präsident Donald Trump. Er trat als treu ergebener Weggefährte in Erscheinung. Dass Trump seine Anhänger am Tag des Angriffs auf das Kapitol in Washington am 6. Januar 2021 gegen Pence aufhetzte, beschädigte das Verhältnis der beiden aber nachhaltig. Der ehemalige Vize gilt mit Blick auf die Präsidentschaftswahl 2024 als Trumps möglicher Konkurrent bei den Republikanern. Seine Kandidatur hat er allerdings noch nicht erklärt.

In den vergangenen Wochen waren mehrfach vertrauliche Unterlagen in privaten Räumen von Präsident Joe Biden aus dessen Zeit als Vize von Barack…