Grünes Licht für Panzer-Lieferung
Von „unausweichlich“ bis „unverantwortlich“: So reagiert die Politik auf die Leopard-Entscheidung

„Die Entscheidung war zäh, sie dauerte viel zu lange, aber sie ist am Ende unausweichlich“, so die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP)

© Kay Nietfeld / DPA

Auf einmal ging es dann doch schneller als erwartet: Deutschland liefert Leopard-Panzer an die Ukraine. Bundeskanzler Olaf Scholz hat wohl auch sein Okay für die Lieferung durch andere Länder gegeben. Dafür gibt es Lob aus der Ampel und Kritik aus der Opposition.

Nach wochenlangem Hin und Her hat die Bundesregierung entschieden, Leopard-Kampfpanzer an die Ukraine zu liefern. Auch wird anderen Ländern gestattet, solche Panzer an Kiew abzugeben. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag in Berlin aus Koalitionskreisen. Zuvor hatten „Spiegel“ und ntv darüber berichtet.

Die Reaktionen vonseiten der deutschen Politik ließen nicht lange auf sich warten.

Strack-Zimmermann: „am Ende unausweichlich“

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), hat die Entscheidung für die Lieferung begrüßt. „Die Entscheidung war zäh, sie dauerte viel zu lange, aber sie ist am Ende unausweichlich. Dass Deutschland die Lieferung seines Panzers Leopard 2 durch Partnerländer freigibt und auch selbst liefert, ist eine erlösende Nachricht für das geschundene und tapfere ukrainische Volk“, sagte Strack-Zimmermann am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Die Entscheidung bedeute einen wichtigen Schritt in der Zurückdrängung des brutalen Angriffs Russlands auf ein unschuldiges Land. „Mit der sehr großen Hilfe, die Deutschland in den letzten Monaten bereits geleistet hat und mit seinen…