Bidens Geheimpapier-Affäre
Weißes Haus verteidigt neuen Dokumentenfund – Durchsuchung war „einvernehmlich“ und „geplant“

US-Präsident Joe Biden

© Andrew Caballero-Reynolds / AFP

Im Haus von Joe Biden sind wieder neue Geheimpapiere aufgetaucht. Und wieder muss sich das Weiße Haus entschuldigen. Mit Blick auf den Skandal um seinen Vorgänger macht der Justizminister deutlich: „Wir haben keine unterschiedlichen Regeln für Demokraten oder Republikaner“.

Nach einem erneuten Dokumentenfund hat das Weiße Haus abermals das Vorgehen von US-Präsident Joe Biden in der Affäre um die Geheimunterlagen verteidigt. Der Präsident habe dem Justizministerium den Zugang zu seinem Haus freiwillig gewährt, sagte Ian Sams, ein Sprecher des Rechtsberaters des Weißen Hauses, am Montag. Die Ermittler hätten „die beispiellose Möglichkeit“ gehabt, „auf jahrzehntealte, persönlich handgeschriebene Notizen, Akten, Papiere, Listen, Erinnerungsstücke und andere Materialien in seinem Haus zuzugreifen“.

Am Wochenende war bekannt geworden, dass Ermittler in Bidens Haus im US-Bundesstaat Delaware auf weitere Geheimdokumente gestoßen waren. Ein Teil davon stamme aus Bidens Zeit als Vizepräsident, andere aus seiner Zeit als Senator, erklärte Bidens Anwalt Bob Bauer. Die knapp 13-stündige Durchsuchung war bereits am Freitag erfolgt.

Kritik an Biden-Regierung wächst nach neuem Dokumentenfund

In den vergangenen Wochen waren mehrfach vertrauliche Unterlagen in privaten Räumen Bidens aufgetaucht. Von einigen Funden erfuhr die Öffentlichkeit erst, als Medien darüber berichteten. Justizminister Merrick Garland beauftragte einen Sonderermittler damit, die Vorfälle zu untersuchen.

Die US-Regierung steht wegen ihrer Informationspolitik in der Kritik. „Es handelte sich um…