Das Wichtigste in Kürze:

Frankreich hält Panzerlieferung für möglich Pistorius will rasch in die Ukraine Italien kündigt Lieferung von Flugabwehrsystem an Liegt eine Liste zu möglichen Leopard-Lieferungen längst vor? Selenskyj mit emotionaler Abschiedsbotschaft 

 

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schließt eine Lieferung der französischen Kampfpanzer Leclerc in die Ukraine nicht aus. „Was die Leclerc angeht, ist nichts ausgeschlossen“, sagte Macron bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz in Paris.

Eine Bereitstellung dieser Kampfpanzer dürfe aber den Konflikt nicht eskalieren, die eigene Verteidigungsfähigkeit nicht schwächen und müsse eine realistische und effiziente Unterstützung der Ukraine darstellen. Dabei müsse die Frist bis zur Ausbildung der ukrainischen Besatzungen und der Lieferung der Panzer berücksichtigt werden, sagte Macron.

Die Frage werde in den nächsten Tagen und Wochen mit den Verbündeten wie Deutschland erörtert. Bisher sind noch keine Kampfpanzer westlicher Bauart in die Ukraine für den Abwehrkampf gegen die russischen Angreifer geliefert worden.

Großbritannien hat aber 14 Challenger-Panzer zugesagt. Scholz hat sich noch nicht entschieden, ob er den Weg für die Lieferung deutscher Leopard-2-Panzer frei machen will. Die ukrainische Führung fordert seit langem Kampfpanzer westlicher Bauart zur Verteidigung gegen den russischen Angriffskrieg.

Pistorius will bald in die Ukraine

Der neue Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat unterdessen angekündigt, möglichst bald in die Ukraine zu fahren. „Sicher ist, dass ich schnell in die Ukraine reisen werde“, sagte Pistorius der „Bild am Sonntag“. Dies werde „vermutlich sogar schon innerhalb der nächsten vier Wochen“ geschehen, fügte er hinzu. Unter ihm als Minister solle die Bundeswehr den Spitzenplatz in Europa einnehmen, sagte Pistorius weiter. „Deutschland ist die größte Volkswirtschaft in Europa, deswegen sollte es auch unser Ziel sein,…