Apples neuer Mac Mini ist klein, schick – und geradezu erschreckend schnell. Die größten Sorgen sollte den Konkurrenten aber etwas anderes machen.

Als der erste Mac Mini erschien, war er gleichzeitig Geniestreich und großer Kompromiss. Der kleine Kasten machte sich zwar gut auf dem Schreibtisch, zu viel Leistung durfte man aber nicht erwarten. Spätestens mit der Einführung der eigenen M-Chips hat sich das aber geändert. Jetzt kommen die neuen Modelle mit M2-Prozessoren in den Handel – und besonders der M2 Pro erweist sich im Test als wahres Leistungsmonster.

Doch der Reihe nach. Schaut man sich den neuen Mac Mini von außen an, hat sich quasi nichts getan. Das Gehäuse ist weiter schlank und schlicht. Das kantige Design macht auf dem aufgeräumten Schreibtisch viel her. Die einzige Neuerung gibt es auf der Rückseite – und auch dort nur beim teureren Modell mit M2-Pro-Prozessor. Der Edelvariante hat Apple noch zwei weitere Thunderbolt-4-Anschlüsse spendiert. Sonst ist der neue Mac Mini äußerlich nicht vom Vorgänger zu unterscheiden. 

Die wahre Revolution ist…

Die Neuerungen finden sich im Innern. Nachdem Apple mit dem letzten Modell den ersten Desktop-Rechner mit den eigenen M-Chips in den Handel brachte, legt der Konzern die Messlatte nun noch höher. Das Basismodell bekommt den M2-Prozessor, der im Sommer in Apples Notebooks Premiere feierte (hier finden Sie den Test des Macbook Air). Er bietet im Vergleich zum Vorgänger etwa 20 Prozent mehr Leistung.

Die spannendere Neuerung wurde allerdings schon erwähnt: Zum ersten Mal bietet Apple seinen Mac Mini auch mit der Option an, einen seiner deutlich potenteren Pro-Chips zu verbauen, den gerade erst vorgestellten M2 Pro. Und der verschafft dem kleinen Rechner einen wirklich beachtlichen Leistungsschub.