Beim Guilavogui-Poker: Will Schmadtke Labbadia eins auswischen?

Joerg Schmadtke

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Wolfsburg und Stuttgart pokern um einen Transfer von Josuha Guilavogui. Die Vergangenheit von Jörg Schmadtke und Bruno Labbadia ist offenbar ein Hindernis.

Der Transfer-Poker zwischen dem VfL Wolfsburg und dem VfB Stuttgart um Josuha Guilavogui zieht sich. Offenbar spielt dabei auch das angespannte Verhältnis zwischen Jörg Schmadtke und Bruno Labbadia eine Rolle.

Schon seit Längerem ist klar: Bruno Labbadia möchte Josuha Guilavogui nach Stuttgart holen. Er soll als Routinier das Mittelfeld stabilisieren und das Spiel der Schwaben lenken. Der Trainer weiß genau, was er an ihm hätte. Immerhin haben beide schon in Wolfsburg zusammengearbeitet.

Genau dort, wo der Vertrag des 32-Jährigen zum Saisonende ausläuft. Die Hoffnung der Stuttgarter, angesichts einer möglichst niedrigen Ablösesumme, liegt auf diesen verbleibenden sechs Monaten. Weil der VfL ihn sonst gänzlich ablösefrei verliert, könnte schon eine Mini-Summe für die Zusage im Winter reichen.

Stuttgart hofft auf Durchbruch – die Schmadtke-Labbadia-Vergangenheit steht im Weg

Eine Hoffnung, die mittlerweile auch aus zwei weiteren Aspekten nährt: Zum einen hat Guilavogui selbst schon einen Vertrag mit dem VfB ausgehandelt, wie Sky berichtet. Er selbst würde also gerne wechseln. Zum anderen könnten den Schwaben wichtige Einnahmen ins Haus stehen, die womöglich für einen finanziellen Durchbruch in den Verhandlungen sorgen.

Einen Haken gibt es aber nach wie vor – und der heißt wohl Jörg Schmadtke. Sky-Informationen nach spielt das angespannte Verhältnis von ihm zu Labbadia durchaus eine Rolle in den zähen Gesprächen.