Australian Open
„Überhaupt nichts gespürt“: Djokovic brilliert schmerzfrei

Seit 25 Spielen unbesiegt: Novak Djokovic. Foto

© Ng Han Guan/AP/dpa

Die australischen Fans hofften auf eine Überraschung, doch diesen Gefallen tut ihnen Novak Djokovic nicht. Der Serbe brilliert gegen Alex de Minaur, sein lädierter Oberschenkel behindert ihn nicht.

Die Leichtigkeit ist zurück, der Oberschenkel hält: Mit einer Machtdemonstration hat Tennisstar Novak Djokovic Zweifel an seiner Fitness vorerst beendet und das Viertelfinale der Australian Open erreicht.

Der 35 Jahre alte Serbe deklassierte in einem höchst einseitigen Achtelfinalmatch den überforderten Australier Alex de Minaur und setzte sich nach nur 2:06 Stunden locker mit 6:2, 6:1, 6:2 durch. Anders als in den zwei Runden zuvor bereitete Djokovic der linke Oberschenkel keine Probleme, seiner Rekord-Mission scheint daher kaum noch etwas im Wege zu stehen.

Becker: „Gut genug, um das Turnier zu gewinnen“

„Ich habe überhaupt nichts gespürt, heute war es großartig“, sagte Djokovic hinterher sichtlich erleichtert. Er nehme „eine Menge“ Schmerztabletten in diesen Tagen, „das ist nicht ideal“ – aber es scheint zu helfen: „Alles in allem war das ein perfektes Match für mich heute.“ 

Auch Boris Becker war beeindruckt. „Er hat eine Schippe draufgelegt“, sagte der Eurosport-Experte über seinen Ex-Schützling: „Die Frage war: Wie geht es seinem Oberschenkel? Die Antwort hat er selbst gegeben: Gut genug, um das Turnier auch zu gewinnen.“ Das sei „die wichtigste Botschaft“.

Doch auch den sechsmaligen Grand-Slam-Turniersieger hat das Verhalten Djokovics in den Matches zuvor, als er Behandlungspausen eingefordert und sich mit…