Arbeitsplätze
IG Metall: Ford will in Köln bis zu 3200 Stellen abbauen

Auf dem Werksgelände von Ford in Köln: Der Autobauer will an seinem Kölner Standort nach Angaben des Betriebsrats im großen Stil Jobs abbauen. Foto

© Oliver Berg/dpa

Vor drei Jahren beschäftigte das Unternehmen noch 18.000 Menschen in Köln, nun sind es nur noch 14.000. In Zukunft könnten es noch weitaus weniger werden.

Der Autobauer Ford will an seinem Kölner Standort nach Angaben des Betriebsrats im großen Stil Jobs abbauen. Sollte das Management sein bisheriges Vorhaben durchsetzen, könnten bis zu 3200 Stellen wegfallen, sagte die Vize-Betriebsratschefin der Ford-Werke, Katharina von Hebel, am Montag in Köln der dpa.

Anfang des Jahres hatte Ford in Köln noch 14.000 Beschäftigte. „Die Lage ist für die Beschäftigten erschütternd.“ In zwei Versammlungen berichtete der Betriebsrat am Montag den Arbeitnehmern von den Plänen und berief sich dabei auf interne Vorgaben des Managements für Ford in Europa. Die Firmenspitze äußerte sich noch nicht öffentlich dazu.

Ford ist im Umbruch, der lang auf Verbrennungsmotoren fokussierte US-Autokonzern brachte sich erst relativ spät auf Elektrokurs. Dabei setzt die Firma auch künftig auf den Kölner Standort, der mit Milliardeninvestitionen für die Fertigung neuer Elektromodelle umgebaut wird. Die jetzigen Personalpläne begründet das Management laut IG Metall unter anderem mit einer Zentralisierung in den USA. Ford hat schon eine Umstrukturierung hinter sich, vor drei Jahren hatte das Unternehmen noch knapp 18.000 Beschäftigte in Köln.

dpa

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