Moukoko-Verlängerung: Für Fußballromantiker kein Grund zur Freude

Youssoufa Moukoko

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Youssoufa Moukoko hat seinen Vertrag beim BVB um drei Jahre verlängert. „Eine Entscheidung des Herzens“, wie der Youngster betont. Es wäre schön, wenn man ihm das glauben könnte.

Youssoufa Moukoko hat seinen Vertrag beim BVB um drei Jahre verlängert. „Eine Entscheidung des Herzens“, wie der Youngster betont. Es wäre schön, wenn man ihm das glauben könnte.

Ein Toptalent, begehrt in ganz Europa, das sich aus Vereinstreue für seinen Heimatklub und gegen das große Geld entscheidet. Fußballromantiker lieben diese Geschichte. Leider fällt die Vertragsverlängerung von Youssoufa Moukoko nicht in dieses Genre.

Der junge Angreifer und seine Berater haben in den vergangenen Monaten gezeigt, dass Fußball vor allem eines ist: Business. Zunächst zögerte der damals 17-Jährige mit seiner Unterschrift unter einen neuen Vertrag, weil er mit seinen Einsatzzeiten nicht zufrieden war. Als er sich schließlich im Laufe der Hinrunde einen Stammplatz erkämpft hatte, rückten finanzielle Aspekte in den Vordergrund. Mehr als 20 Millionen Euro an Handgeld und Boni soll die Spielerseite laut den stets gut informierten Ruhr Nachrichten gefordert haben.

Schnell stand der Vorwurf der Geldgier im Raum. Moukoko wehrte sich dagegen, sprach öffentlich von einer „Lüge, die er niemals akzeptieren“ werde. Dabei spielt es keine Rolle, ob nun jede Zahl, die während des monatelangen Vertragspokers kursierte, stimmt oder nicht. Auch für Außenstehende war erkennbar, dass hier ein junger Fußballprofi (bzw. seine Agentur) versucht, das Beste für sich herauszuschlagen. Das ist keine Überraschung.

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