Handball-WM
Die Reise geht weiter: DHB-Team freut sich auf heiße Phase

Deutschlands Trainer Gislason freut sich auf das Viertelfinale, ganz egal, wer der Gegner wird. Foto

© Jan Woitas/dpa

Jetzt kommen die Schwergewichte. Für die deutschen Handballer geht es zum Abschluss der WM-Hauptrunde gegen Norwegen. Danach wartet im Viertelfinale entweder Frankreich oder Spanien.

Alfred Gislason ließ sich trotz aller Glücksgefühle nicht zu einer WM-Prognose für die deutschen Handballer hinreißen.

Juri Knorr dagegen wagte sich nach dem bejubelten Einzug ins Viertelfinale zaghaft aus der Deckung. „Wir sind noch nicht am Ende unserer Reise. Wenn wir so weitermachen, glaube ich, kann es noch ein bisschen weitergehen. Aber wir müssen uns treu bleiben“, sagte der Denker und Lenker des bisher so erfolgreichen deutschen Spiels vor dem sportlich bedeutungslosen Abschluss der Hauptrunde gegen Norwegen an diesem Montag (20.30 Uhr/ARD) in Kattowitz. 

Im Viertelfinale wartet Frankreich oder Spanien

Der Bundestrainer blieb sich auch im Moment des gefeierten Erfolges treu. Er verspüre „Erleichterung und Freude“, sagte Gislason nach dem souveränen 33:26 gegen die Niederlande zwar. Der Frage, wohin der Weg der DHB-Auswahl bei der Endrunde in Polen und Schweden noch führen könne, wich er aber geschickt aus. „Ich weiß ja noch gar nicht, gegen wen wir im Viertelfinale spielen“, sagte der 63 Jahre alte Isländer.  

Ob das DHB-Team im ersten K.o.-Spiel am kommenden Mittwoch in Danzig auf Olympiasieger und Rekord-Weltmeister Frankreich oder den EM-Zweiten Spanien trifft, entscheidet sich erst am Montagabend. Wer es letztlich wird, sei ihm „ganz egal“, sagte Gislason. Schließlich seien beide Teams absolute Handball-Schwergewichte.