Australian Open
Einzel oder Doppel? Siegemund hat ein „Luxusproblem“

Unterlag der an Nummer vier gesetzten Caroline Garcia mit 6:1, 3:6, 3:6: Laura Siegemund. Foto

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Laura Siegemund war bei den Australian Open aus deutscher Sicht der einzige Lichtblick. Die starken Leistungen bis zum Drittrunden-Aus bringen sie ins Grübeln, was ihre Doppel-Zukunft betrifft.

Nach ihrem vielleicht letzten großen Einzelmatch fiel Laura Siegemund der Abschied aus Melbourne spürbar schwer. Es sei „gigantisch, solche Tennismomente“ nochmal erleben zu dürfen, sagte die 34-Jährige nach ihrer famosen Leistung beim Drittrunden-Aus bei den Australian Open: „Das macht einfach Bock, ich würde am liebsten jedes Match auf so einem Platz spielen.“

Angestachelt von der „Hammer-Stimmung“ und einer „penetranten französischen Fraktion“ in der vollen Kia Arena war die Weltranglisten-158. im ungleichen Duell gegen die an Nummer vier gesetzte Caroline Garcia noch einmal zur Höchstform aufgelaufen. Nervenstark, unbequem und taktisch clever brachte sie die Titelkandidatin vor allem im ersten Satz komplett aus dem Konzept und an den Rand der Niederlage. Nach 2:10 Stunden fehlten beim 6:1, 3:6, 3:6 nur Kleinigkeiten zum Achtelfinale.

Siegemund: „Ich bin noch flott unterwegs und fit“

Durch den Erfolg von Melbourne gerät plötzlich der Zukunftsplan der Schwäbin ins Wanken. Eigentlich wollte sich Siegemund noch stärker aufs Doppel mit ihrer belgischen Partnerin Kirsten Flipkens konzentrieren, um auch ihrem lädierten Knie nicht mehr so großer Belastung auszusetzen. Doch das Hartplatzturnier in Down Under habe ihr gezeigt: „Ich bin noch flott unterwegs und fit.“

Deshalb hofft nicht nur Bundestrainerin Barbara Rittner, die…