Veranstalter Billy McFarland
Wegen des desaströsen Fyre-Festivals saß er vier Jahre im Knast – jetzt plant er die nächste Insel-Party

Am Ende standen die Besucher statt vor Luxusappartements vor Zelten – und die reichten noch nicht einmal für alle

© Netflix

Notzelte statt Luxus, Chaos statt Edelparty: Das Scheitern des Fyre-Festivals ist längst legendär. Frisch aus dem Gefängnis hat der Hauptverantwortliche nun das nächste große Ding in Planung.

Es war ein Bruch mit Erwartungen, wie man ihn selten erlebt. Als die Veranstalter in den sozialen Medien für das Fyre-Festival trommelten, klangen die Versprechen nicht weniger als spektakulär. In schönster Kulisse sollten noch schönere Menschen die schönste Zeit verbringen. Kulinarische Genüsse, feinste Drinks und tolle Konzerte inklusive. Stattdessen folgte ein reines Desaster. Nun hat der Hauptverantwortliche das nächste Eisen im Feuer.

Das bestätigte Billy McFarland gerade erst noch einmal gegenüber „NBC“. Unter dem Namen PYRT, Pirate ausgesprochen, plant er demnach erneut eine große Party in tropischem Ambiente. Und gibt trotzdem vor, aus den Fehlern von 2017 gelernt zu haben.

Statt Ruhm und Reichtum folgt der Knast

Für die hatte McFarland allerdings auch hart büßen müssen. Im Jahr 2018 war er von einem New Yorker Gericht wegen Betruges zu sechs Jahren Haft verurteilt worden, wegen guter Führung wurde er unter Auflagen bereits im März letzten Jahres entlassen. Was nicht heißt, dass er aus dem Schneider ist: McFarland muss immer noch die Gäste des gescheiterten Festivals und zahlreiche Arbeiter auf den Bahamas entschädigen. Und das nicht zu knapp: Seine Schulden aus dem Festival betragen 26 Millionen Dollar.

Dabei sollte das Fyre-Festival McFarland und seine Investoren…