Von einer Karriere im Profifußball träumen viele Jungs. Nicht nur, um ihre Leidenschaft damit zum Beruf zu machen und vor Zehntausenden in ausverkauften Stadien zu spielen, sondern auch, weil es in dem Geschäft bekanntlich Millionengehälter zu verdienen gibt. Wer in der Bundesliga durchstartet, hat in der Regel ausgesorgt.

Doch der Anteil der Spieler, die es tatsächlich bis in den Profifußball schaffen, ist verschwindend gering. Zwar ist der Weg heutzutage vorgezeichnet: Talentierte Nachwuchskicker werden früh gescoutet und in den Nachwuchsleistungszentren der Bundesliga-Klubs untergebracht. Dort dreht sich das Leben größtenteils um Fußball, doch dass es wirklich mit der großen Karriere klappt, kann niemand garantieren. Und eine Verletzung kann den Traum jederzeit zunichte machen.

Nur etwa 20 Prozent haben eine Berufsausbildung

Wohl dem, der da vorgesorgt und sich frühzeitig ein zweites Standbein aufgebaut hat. Dass angehende Fußballprofis heute noch eine klassische Berufsausbildung absolvieren, kommt nur noch selten vor. Zu früheren Zeiten war dies noch Normalität. Doch es gibt noch einige Ausnahmen: Sogar einige – wenn auch wenige – aktuelle Nationalspieler haben noch eine Ausbildung absolviert, bevor sie auf dem grünen Rasen zu Stars wurden und Millionen verdienten. In der Fotostrecke zeigen wir die Ausbildungsberufe der Fußballidole von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus bis zu Trainer Thomas Tuchel.

Laut einer die Studie, das Institut für Sportmanagement der Hochschule Koblenz 2018 im Auftrag der Spielergewerkschaft VDV, sind fast die Hälfte der in Deutschland aktiven Fußball-Profis beruflich nicht auf das Leben nach der Karriere vorbereitet. Demnach besitzt fast jeder zweite Profi weder eine Berufsqualifikation noch ist er dabei, eine solche zu erwerben. Der Anteil der Spieler mit…