16. Spieltag
Unions Mentalitätsmonster stürmen zum nächsten Comeback-Sieg

Unions Danilho Doekhi (2.v.l) jubelt mit Teamkollegen nach seinem Treffer zum 1:1. Foto

© Andreas Gora/dpa

In die Winterpause ging Union Berlin mit enttäuschenden Ergebnissen. Zum Neustart folgt auf eine erste Hälfte mit Problemen mal wieder ein Finale, das den Puls des Anhangs in die Höhe treibt.

Wenn Union Berlin im Stadion An der Alten Försterei in Richtung seiner Fans spielt, kann eine Wucht entstehen. Dann rollt Angriff um Angriff auf das Tor des Gegners an der Waldseite des Fußballstadions – so wie in der zweiten Halbzeit beim 3:1 (0:1) gegen die TSG Hoffenheim.

Dann können sich Mannschaft und Anhang gegenseitig hochschaukeln. 23:10 Torschüsse und 18:3 Flanken standen am Ende zu Buche. Verteidiger Danilho Doekhi (73./89. Minute) drehte die Partie, der eingewechselte Jamie Leweling sorgte für die Entscheidung (90. +6).

Union dreht die Partie in der zweiten Halbzeit

„Die Mannschaft hat ihre Mentalität gezeigt, war unermüdlich“, lobte Trainer Urs Fischer seine Profis nach der Partie für den Kraftakt. „Sie konnten unheimlichen Druck aufbauen und haben sich den Sieg aufgrund dieser dominanten zweiten Hälfte dann auch verdient.“ Nach der ersten Halbzeit hatte es gegen Hoffenheim noch nach dem vierten enttäuschenden Ergebnis in Serie ausgesehen.

Die Kraichgauer machten den Gastgebern das Leben zunächst schwer. „In der ersten Halbzeit haben wir richtig gut gespielt. Es ist nahezu alles aufgegangen, was wir uns vorgenommen haben“, sagte Gäste-Trainer André Breitenreiter. „Wir waren sehr dominant, hatten sehr gute Schnellangriffe und haben Torchancen erspielt.“ Man habe den Kampf angenommen und engagiert gespielt. Die Führung durch Ihlas…