16. Spieltag
Fußball wie eine „Droge“ – Labbadia kehrt mit 1:1 zurück

Stuttgarts Naouirou Ahamada (l) kämpft mit Mainz Dominik Kohr (r) um den Ball. Foto

© Tom Weller/dpa

Bruno Labbadia ist zurück in der Bundesliga. Das 1:1 gegen den FSV Mainz 05 reicht beim Einstand für den VfB Stuttgart nicht, um den Relegationsrang zu verlassen. Für Labbadia bleibt viel Arbeit.

Dieser befreiende Moment zeigte Bruno Labbadias Lust auf Bundesliga-Fußball. Jubelnd sprang der Trainer-Rückkehrer des VfB Stuttgart hoch, er ballte die Hände zusammen. Er schrie, als Serhou Guirassy das zwischenzeitliche 1:0 im aufreibenden Abstiegskampf gegen den FSV Mainz 05 gelang.

„Fußball ist ein geiles Spiel, wenn man gewinnt und wenn man Tore schießt. Wenn man sich da nicht freut, wäre man fehl am Platz. Das ist einfach ein schönes Gefühl, das kann man auch mal zeigen und rauslassen“, erklärte Labbadia später, nachdem mit dem 1:1 (1:1) gegen die Mainzer am Ende ein wenig Ernüchterung eingekehrt und das erhoffte Achtungszeichen zum Auftakt einer englischen Woche mit der nächsten Aufgabe schon am Dienstag in Hoffenheim verpasst war.

Stuttgart mit Remis bei Labbadia-Rückkehr

Für mehr als diesen einen Jubel in der 36. Minute reichte es bei seinem ersten Bundesliga-Spiel seit zwei Jahren und dem Einstand in seiner zweiten Amtszeit beim VfB nicht. „Ich glaube, dass wir die drei Punkte einen Ticken mehr verdient gehabt hätten“, bilanzierte Labbadia, der Coach des Drittletzten. Er sagte aber auch: „Wir wissen, dass wir noch Luft nach oben haben. Es gibt einen Grund, warum wir da stehen, wo wir stehen.“

Wegen der brenzligen Situation hatte der VfB im Dezember einen radikalen Schnitt gemacht, um das drohende Debakel eines erneuten Abstiegs zu…