16. Spieltag
Freiburg im Winterschlaf: Streich-Elf verliert in Wolfsburg

Der SC Freiburg kam beim VfL Wolfsburg böse unter die Räder. Foto

© Swen Pförtner/dpa

Freiburg verliert in Wolfsburg deutlich und offenbart ungewohnte Schwächen. Eine Bewerbung für die Champions-League sieht anders aus. Platz zwei ist erstmal weg.

Der SC Freiburg ist seiner Rolle als Verfolger von Spitzenreiter FC Bayern München nicht ansatzweise gerecht geworden.

Zum Wiederbeginn der Fußball-Bundesliga unterlagen die Breisgauer beim VfL Wolfsburg verdient mit 0:6 (0:3). Die Mannschaft von Trainer Christian Streich hätte mit einem Erfolg den Abstand zum Tabellenführer auf zwei Punkte verkürzen können – doch enttäuschte aber auf ganzer Linie.

Der Sport-Club wirkte erschreckend behäbig, fehleranfällig und kompliziert. Die Hausherren verteidigten allerdings auch geschickt und kamen immer wieder in gute Umschaltsituationen. Den von VfL-Trainer Niko Kovac ausgerufenen „Gradmesser“ bestanden die Wölfe mit Bravour. Die Wolfsburger sind seit neun Ligaspielen ungeschlagen und bestätigten ihre Rolle als ernsthafter Kandidat für die europäischen Plätze.

Patrick Wimmer schockte die Gäste früh mit seinem Treffer in der zweiten Minute. Der dänische Angreifer Jonas Wind (28. und 37.) erhöhte noch in der ersten Halbzeit. Yannick Gerhardt (56.) erzielte den vierten Treffer für die Wölfe. Ridle Baku (80.) sorgte für das deutliche 5:0, ehe der eingewechselte Ex-Freiburger Luca Waldschmidt per Strafstoß zum 6:0 erfolgreich war (90.+4).

Nach guter Vorbereitung und den Siegen gegen den FC Basel und den Hamburger SV im spanischen Sotogrande wollte Freiburg den Schwung daraus mitnehmen. Aber das durchkreuzten die Wolfsburger bereits früh. Der…