Staatsgeheimnisse neben Oldtimer
„Garage-Gate:“ Wurde Joe Biden doch von seinen eigenen Demokraten verraten?

Hat Joe Biden noch den Durchblick? Er wird, ob treffend oder nicht, wegen seines Dokumentenumgangs in einem Top mit Vorgänger Trump geworfen.

© Susan Walsh/AP / DPA

Ob Joe Biden will oder nicht: Wegen seines Umgangs mit Staatsgeheimnissen hat der US-Präsident ein ähnliches Problem wie Vorgänger Donald Trump. US-Medien spekulieren nun, ob das ein gezieltes Manöver der eigenen Parteifreunde war. 

Wird der Fund von Geheimdokumenten beim US-Präsidenten doch ein ernsteres Problem für Joe Biden? Die Untersuchung des Sonderermittlers ist bereits voll im Gange, Medienberichten zufolge hat dieser offenbar Bidens Anwalt Patrick Moore zu dem Thema befragt. Der hatte die Unterlagen entdeckt und an das zuständige Nationalarchiv weitergeleitet.

Bis zu 20 als geheim eingestufte Papiereaus seiner Zeit als US-Vizepräsident wurden im November in einem Büro und in der Garage Bidens gefunden. Dem Weißen Haus und damit auch dessen Chef wird nun vorgeworfen, die Entdeckung zu zögerlich, zu häppchenweise und erst nachdem Medien darüber berichtet hätten zu kommunizieren. In Washington heißt es, wegen der laufenden Untersuchung könne man Informationen nur begrenzt öffentlich machen.

Biden und Trump in einen Topf geworfen

Wenig überraschend findet sich der US-Präsident nun im gleichen Topf wie sein Amtsvorgänger Donald Trump wieder. Auch bei ihm wurden Staatsgeheimnisse gefunden, ebenfalls in seinem Privatanwesen, wo sie laut Gesetz nicht hingehören. Anders als der aktuelle US-Präsident allerdings, verweigerte Trump die Herausgabe an das zuständige Nationalarchiv. Auch hatte er deutlich mehr Unterlagen aus dem Weißen Haus mitgenommen. Die Fälle unterscheiden sich…