Australian Open
Tennis Australia verbietet nach Aufregung um Erstrundenmatch russische Flagge

Ab sofort verboten: Ein Fan schwenkt bei den Australian Open eine russische Flagge

© Wiliam West / AFP

Russische und belarussische Flaggen sind bei den Australian Open ab sofort verboten. Auslöser für die Maßnahme war das Erstrundenmatch zwischen der Ukrainerin Kateryna Baindl und der Russin Kamilla Rachimowa.

Bei den Australian Open sind ab sofort russische und belarussische Flaggen auch auf den Zuschauerrängen verboten. Der Verband Tennis Australia reagierte damit auf die Aufregung rund um das Erstrundenmatch zwischen der siegreichen Ukrainerin Kateryna Baindl und der Russin Kamilla Rachimowa am Montag, als Fans während des Spiels eine russische Flagge präsentierten.

Australian-Open-Organisatoren ändern Haltung

Weil Bilder davon in den sozialen Medien vielfach geteilt und kritisch kommentiert wurden, gaben die Organisatoren ihre ursprüngliche Haltung bezüglich der Nationalflaggen für die Fans auf. Diese waren zunächst auf dem Gelände des Melbourne Parks erlaubt gewesen, so lange sie niemanden stören. „Das Verbot gilt ab sofort“, teilte Tennis Australia am Dienstag in einer Stellungnahme mit. Flaggen anderer Länder sind weiter erlaubt.

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In den sozialen Medien hatte unter anderem Wasyl Miroschnytschenko, der ukrainische Botschafter in Australien, Kritik geäußert. Er verurteile die Aktion „aufs Schärfste“ und forderte Tennis Australia auf, die „Politik der „neutralen Flagge“ unverzüglich durchzusetzen“.

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