Verteidigung
Nato und EU sollen besser zusammenarbeiten

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor einem Treffen im Brüsseler EU-Hauptquartier. Foto

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Noch ist die Kooperation von Nato und EU nicht so eng, wie sie sein könnte. Spitzenvertreter beider Seiten nehmen deshalb einen neuen Anlauf. Dabei geht es um Russland – erstmals aber auch um China.

Die Nato und die EU sollen nach dem Willen ihrer Spitzenvertreter noch enger zusammenarbeiten. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wollen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratspräsident Charles Michel und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg heute eine Erklärung unterzeichnen, die unter anderem auf eine bessere Kooperation beim Schutz von kritischer Infrastruktur wie der Energie- und Wasserversorgung abzielt.

Zudem werden in dem Text beispielsweise der Umgang mit Informationsmanipulation und Einmischung aus dem Ausland sowie die sicherheitspolitischen Folgen des Klimawandels als Bereiche für eine verstärkte Zusammenarbeit genannt. Als Risiko für Frieden und Sicherheit gilt die Erderwärmung, weil sie die Lebensgrundlage von Millionen Menschen bedroht. Noch mehr Humanitäre Katastrophen, Flucht und Migration sowie zunehmende Konflikte um Ressourcen wie Wasser und Land könnten die Folge sein.

Mögliche Bedrohungen durch China

Da sich die Sicherheitsbedrohungen und Herausforderungen von ihrer Reichweite und ihrem Umfang her weiterentwickelten, werde man die Zusammenarbeit auf die nächste Ebene bringen, heißt es in dem Text für die Erklärung, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Dazu werde man die Kooperation erweitern und vertiefen.

Erstmals sollen in einer Erklärung zur EU-Nato-Kooperation auch mögliche…