Russische Invasion
Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Generaloberst Oleksandr Syrskyi, Befehlshaber der Armee der Ukraine, gibt Anweisungen in einem Unterstand in Soledar in der Donesk-Region. Dort finden gerade heftige Kämpfe mit den russsischen Truppen statt. Foto

© Roman Chop/AP/dpa

Im östlichen gelegenen Soledar geraten ukrainische Soldaten zunehmend unter Druck. Selenskyj versucht, seinen Landsleuten Mut zu machen – zeichnet aber zugleich ein düsteres Bild. Die News im Überblick.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Lage in der schwer umkämpften Stadt Soledar im östlichen Gebiet Donezk als hoch angespannt beschrieben. „Es ist sehr schwer: Es sind dort kaum noch intakte Wände übrig“, sagte Selenskyj in seiner nächtlichen Videobotschaft mit Blick auf die ukrainischen Soldaten in der stark zerstörten Stadt. Auch seine Vize-Verteidigungsministerin Hanna Maljar sprach von massiven russischen Angriffen.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) verteidigte unterdessen seinen Kurs bei der militärischen Unterstützung der Ukraine. Die US-Regierung erklärte die finanzielle Unterstützung für das angegriffene Land trotz veränderter Mehrheitsverhältnisse im Kongress für gesichert. Heute ist der 321. Tag des russischen Angriffskrieges.

Ukraine meldet schwere russische Angriffe auf Soledar

Ungeachtet der schwierigen Lage versicherte Selenskyj: „Auch wenn die Besatzer jetzt ihre größten Anstrengungen auf Soledar konzentriert haben, wird das Ergebnis dieses schweren und andauernden Kampfes die Befreiung unseres gesamten Donbass sein.“ Der Widerstand der ukrainischen Soldaten in Soledar verschaffe der ganzen Armee Zeit, so der Staatschef. „Die Schlacht um den Donbass dauert an.“

Zuvor hatte auch die stellvertretende Verteidigungsministerin Maljar von anhaltend schweren Angriffen der…