Russiache Invasion
Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Ein ukrainischer Militärflugplatz in Cherson nahe der Frontlinie. Foto

© Libkos/AP/dpa

Russland hat mit seinem Angriffskrieg bisher keines seiner Kriegsziele erreicht. Dennoch gibt sich Moskau siegessicher. Die Bedeutung westlicher Waffenlieferungen spielt der Kreml herunter. Die News im Überblick.

Die russische Führung gibt sich trotz harter Rückschläge und hoher eigener Verluste bei ihrem Angriffskrieg auf die Ukraine immer noch siegessicher. Russland werde seine Ziele erreichen, daran könnten auch westliche Waffenlieferungen nichts ändern, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Das betreffe alle westlichen Waffenlieferungen. Die Waffen würden nur die Leiden des ukrainischen Volkes verlängern, sagte der 55-Jährige.

Kreml betont „absolutes Vertrauen“ in Verteidigungsministerium

Russland musste nach anfänglich großen Eroberungen im Zuge seines Invasionsfeldzugs mehrere Niederlagen hinnehmen. Unter anderem ist es den Ukrainern gelungen, große Teile des Gebiets Charkiw im Norden des Landes und alle Territorien nördlich und westlich des Flusses Dnipro im Schwarzmeergebiet Cherson – darunter auch die Gebietshauptstadt Cherson selbst – zurückzuerobern. Peskow begründete seinen unveränderten Optimismus bezüglich eines russischen Siegs auch damit, dass der „Kreml absolutes Vertrauen“ zu den Informationen des russischen Verteidigungsministeriums habe. Die Verlautbarungen der russischen Militärführung haben sich dabei im Verlauf des Kriegs aber mehrfach als falsch herausgestellt.

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