Medienbericht
Bolsonaro in Florida in Krankenhaus gebracht

Der abgewählte brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hält sich derzeit in Florida auf

© Evaristo Sa / AFP

Der abgewählte Präsident von Brasilien, Jair Bolsonaro, hat sich wegen starker Bauchschmerzen in ein Krankenhaus in Florida einliefern lassen. Bolsonaro war 2018 niedergestochen worden und hatte schwere Bauchverletzungen erlitten.

Brasiliens Ex-Präsident Jair Bolsonaro hat sich nach den Krawallen Tausender Anhänger in seinem Heimatland einem Medienbericht zufolge in ein Krankenhaus der US-Stadt Orlando bringen lassen. Bolsonaro leide eigenen Angaben zufolge unter starken Bauchschmerzen, berichtete die brasilianische Zeitung „O Globo“ am Montag. Es ist nicht das erste Mal, dass der rechte Politiker – auch in politisch kritischen Situationen – in die Klinik kommt. Zwei Tage vor dem Ende seiner Amtszeit an Neujahr war er mit seiner Familie in die USA geflogen, wo er sich seither im Bundesstaat Florida aufhielt.

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Bei einer Wahlkampf-Veranstaltung im September 2018 hatte ein geistig verwirrter Mann auf Bolsonaro eingestochen und ihm schwere Bauchverletzungen zugefügt. Der Ex-Militär führte den Wahlkampf dann aus dem Krankenhaus fort. Im Monat darauf wurde er zum Präsidenten gewählt. Bolsonaro kam seitdem immer wieder ins Krankenhaus, auch nach seinem Amtsantritt Anfang 2019, und musste sich mehreren Operationen unterziehen.

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