Bundesliga
Bereit für RB: Eberl hat Kapitel Mönchengladbach abgehakt

Dienstantritt: Max Eberl hat in Leipzig die Arbeit aufgenommen. Foto

© Jan Woitas/dpa

Max Eberl ist zurück. Nach seiner Auszeit sprüht der Fußball-Manager vor Ehrgeiz. Sehr zur Freude seines neuen Clubs, den er zu Mönchengladbacher Zeiten stark kritisiert hat.

Den Leipziger Weihnachtsmarkt hat Max Eberl mehr oder weniger unerkannt besucht, eine Wohnung gefunden und sich mit der Geschichte der sächsischen Messestadt beschäftigt – nun aber gilt seine ganze Aufmerksamkeit dem Fußball und seinem neuen Verein RB. Nach einer Woche Eingewöhnung ist seine Lust zu spüren, wieder anzupacken, zu verändern, erfolgreich zu sein.

Eberl sitzt bei seiner Vorstellung vor einer RB-Sponsorenwand und wünscht sich ein grundsätzliches Nachdenken über den Fußball nach der WM in Katar. „Das sind absurde Größen, die für uns alle nicht mehr greifbar sind und die Menschen ein Stück weit abstoßen“, sagt Eberl. Der Fußball dürfe gewisse Dimensionen nicht überschreiten, mahnt der Spitzenfunktionär. In dieser Ansicht hätte ihn die Katar-WM noch bestärkt. „Der Fußball muss für die Menschen greifbar und verständlich bleiben.“

Eberl: „Ich will den Blick nur nach vorne richten“

Eberl (49) redet schnell und viel. Die elfmonatige Auszeit nach seinem gesundheitsbedingten Abschied von Borussia Mönchengladbach hat ihm offenbar gutgetan. Sowohl physisch als auch psychisch sei er nun bereit, wieder einzusteigen. Nicht irgendwie oder irgendwo, sondern gleich als Sportgeschäftsführer bei einem der ganz großen deutschen Vereine und damit auch als das neue Gesicht des DFB-Pokalsiegers.

Jenen Verein, der in der Fanszene oft als Marketingprodukt wahrgenommen wird, den Eberl zu seinen Gladbacher Zeiten stark kritisiert und…