Der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hat den geplanten Bau von Flüssiggasterminals an Nord- und Ostsee verteidigt. Deutschland habe auch eine Verantwortung für Länder ohne Küsten wie Österreich oder Tschechien, sagt der Behördenpräsident im ARD-„Morgenmagazin“. Zwar hätten die erneuerbaren Energien Priorität. Die Alternative zu Flüssiggas wäre aber Gas aus Russland oder mehr Kohle gewesen.

Müller erneuert zudem seinen Appell an Wirtschaft und Privathaushalte, mehr Gas zu sparen. „Wir laufen auf einen sehr, sehr kalten Dezember zu.“ Statt der angestrebten 20 Prozent habe der Gasverbrauch zuletzt 13 Prozent unter dem Üblichen gelegen. „Wenn das ein Ausreißer bleibt – okay, stecken wir weg. Die Gasspeicher sind gut gefüllt“, sagte Müller. „Aber das sollte im Dezember, Januar, Februar wieder etwas besser werden.“