Deutschlandstart
Hilfe, schon wieder ein neuer Streaming-Dienst: Was es bei Paramount+ zu sehen gibt – und was fehlt

Allmählich fällt es schwer, die verfügbaren Streaming-Dienste zu zählen – ab sofort kommt mit Paramount+ ein weiterer Anbieter hinzu.

© Sebastian Gabsch, Paramount+

Allmählich wird es eng im Abendprogramm: Zur schier unendlichen Auswahl an Streaming-Diensten gesellt sich ab sofort auch Hollywood-Größe Paramount – natürlich mit einem eigenen Abo.

Sie galten einst als offizielle Totengräber des klassischen Fernsehprogramms: Streaming-Dienste. Als es nur wenige Anbieter mit riesigen Katalogen gab – also Netflix und Prime Video – ließ die Auswahl der Platzhirsche kaum einen Wunsch offen und für eine kurze Zeit sah es tatsächlich danach aus, als würde es genügen, ein, maximal zwei Abos abzuschließen, um stets mit sämtlichen Serien und Filmen versorgt zu werden.

Kolumne

Ökobilanz – Die Nachhaltigkeitskolumne

Streaming oder Satellitenschüssel – so schaut man nachhaltiger fern

08.10.2022

Doch diese Zeiten sind lange vorbei, denn seit Jahren zerklüftet sich der Markt immer weiter, jedes Studio bringt einen eigenen Streaming-Dienst an den Start und will sich damit selbstverständlich die maximale Gewinnmarge sichern. Für Zuschauer:innen ist das aber eine schwierige Entwicklung, denn inzwischen braucht es für nahezu jede Serie eine neue App, die großen Pioniere der Branche müssen immer mehr Federn lassen und große Teile der Kataloge aus Lizenzgründen aus dem Angebot streichen.

Paramount+ lohnt sich für Film-Fans

Paramount+ befeuert diese Entwicklung weiter – keine Frage. Dennoch stellt sich die Frage, ob sich ein Monats- oder gar Jahresabo dort lohnt. Seit kurzem ist der Streaming-Dienst in Deutschland verfügbar und kostet rund 8 Euro monatlich –…