Am 8. Dezember startete die Ausstrahlung der Netflix-Dokumentation „Harry & Meghan“. Schon die Trailer machten klar: Hier möchten Prinz Harry und Herzogin Meghan über das, was bereits bekannt ist, hinaus ihre Geschichte erzählen. Sie wollen nicht nur die ganz großen Gefühle auspacken, sie wollen auch Unbequemes erzählen. „Es ist meine Pflicht, die Ausbeutung und Bestechung in unseren Medien aufzudecken“, sagt Prinz Harry gleich zu Beginn der sechsteiligen Netflix-Doku. Meghan wirft den Medien vor, sie hätten das Paar „zerstören“ wollen. 

Dianas Geschichte soll sich nicht wiederholen

 So sprechen Harry und Meghan in ihrer Netflix-Produktion nicht nur über ihren dramatischen Abgang aus dem britischen Königshaus und über die Erfahrungen, die zu dieser Entscheidung geführt haben, sie rechnen auch mit der Regenbogenpresse ab.  

Harry spricht über seine Angst davor, dass sich die Geschichte seiner Mutter, Prinzessin Diana, wiederholt. Sie hatte 1997 auf der Flucht vor Paparazzi einen tödlichen Autounfall. Auch Harry und seine Frau Meghan wurden von der Presse belagert, und dies ist eins der zentralen Themen in der Serie. Unglücklicherweise war in einem der Teaser eine gefälschte Szene aufgetaucht, in der suggeriert wurde, Meghan sei von einer Meute Fotografen bedrängt worden. 

Es stellte sich aber offenbar heraus, dass einige der Bilder in Wahrheit von Ereignissen stammen, an denen Harry und Meghan gar nicht teilgenommen haben. Das hat unter anderem ein Reporter, der für den deutschen TV-Sender RTL arbeitet, erklärt.

Anfang 2021 hatten Meghan und Harry in einem aufsehenerregenden Fernsehinterview mit US-Talkmasterin Oprah Winfrey kein Blatt vor den Mund genommen und dem Palast Rassismus und seelische Grausamkeit vorgeworfen. 

Charles ist „ermüdet“

Im britischen Königshaus gab man sich vor dem Serienstart nach außen hin gelassen – es hieß, König Charles und seine Gemahlin Camilla seien „ermüdet“ angesichts der nicht endenden Klagen des…