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Fabrik in Grünheide
Streit um Grundwasser spitzt sich zu: Tesla sucht nach Vorräten im trockenen Brandenburg

US-Elektroautobauer Tesla ist für sein Werk in Brandenburg auf der Suche nach Wasservorräten

© Thomas Bartilla/Geisler-Fotopres/ / Picture Alliance

von Christian Esser, Manka Heise und Birte Meier

07.12.2022, 06:52
1 Min.

Teslas Fabrik liegt in einer der trockensten Regionen Deutschlands. Dabei gilt die Produktion als wasserintensiv. Nun macht sich der Elektroautobauer selbst auf die Suche nach Wasservorräten in Brandenburg. Umweltverbände schlagen Alarm.

Der Streit um das Grundwasser in einer der trockensten Gegenden Deutschlands spitzt sich zu. Auslöser ist ein Vorstoß von Elektroautobauer Tesla. Nach Recherchen von stern und RTL sucht der US-Konzern in der Region Fürstenwalde selbstständig nach Grundwasservorräten für seine Brandenburger Autofabrik. In einigen Gebieten nahe der Tesla-Fabrik, die zum Teil in einem Wasserschutzgebiet liegt, ist der Verbrauch für Privathaushalte schon jetzt gedeckelt. Dementsprechend groß ist die Kritik an den Plänen.

„Nicht nur die Natur wird unter weiteren Wasserentnahmen massiv leiden, sondern es wird auch die Trinkwasserversorgung für eine ganze Region gefährdet“, sagt Christiane Schröder, Geschäftsführerin des Naturschutzbund Brandenburg. Der Verband will das Vorgehen des Unternehmens beobachten und juristische Schritte prüfen.

Tesla-Fabrik soll vergrößert werden

„Es gibt nicht genug Wasser hier“, sagt Anwohner Steffen Schorcht von der Bürgerinitiative Grünheide. „Weder darf Tesla selbstständig Wasser fördern noch die Fabrik erweitern. Dass Tesla uns das Wasser abgräbt, ist nicht hinnehmbar.“ Tesla ließ eine Anfrage unbeantwortet.

Das Unternehmen dürfte sich auf Wassersuche begeben haben, weil…