Fußball-WM
Spanien tröstet sich nach Abflug: „Junge Truppe mit Zukunft“

Spaniens Aymeric Laporte sitzt nach der Niederlage auf dem Spielfeld, während Marokkos Spieler im Hintergrund über ihren Sieg im Elfmeterschiessen jubeln. Foto

© Julio Cortez/AP/dpa

Trainer Luis Enrique lässt offen, ob er Spaniens Nationalteam auch Richtung EM 2024 führt. Das Team des Ex-Weltmeisters erlebt einen „monumentalen Rückschlag.“

Heute um elf Uhr soll der Flieger mit Spaniens Fußballern gen Madrid abheben – nach einem ganz bitteren Abend hat sich der Weltmeister von 2010 aus Katar verabschiedet. La Roja muss sich eineinhalb Jahre vor der EM in Deutschland erst wieder neu finden. Trainer Luis Enrique ließ offen, ob er weiter macht. Ausgerechnet Kapitän Sergio Busquets (34) gehörte zu jenen, die beim Elfmeterschießen im Achtelfinale gegen Marokko scheiterten. 

„Ich kann es nicht sagen, weil ich es noch nicht weiß“, sagte Luis Enrique, dessen Vertrag zum Monatsende ausläuft, auf eine Frage nach seiner Zukunft und ergänzte: „Das ist nicht der richtige Zeitpunkt. Im Moment habe ich einfach Lust, Zuhause anzukommen und meine Leute zu sehen. Nächste Woche sprechen wir über die Zukunft, ich muss erstmal diese Enttäuschung verarbeiten.“   

Die Zukunft, das sind bei Spanien jedenfalls jene Weltklasse-Talente wie Gavi (18), Alejandro Balde (19), Pedri, Nico Williams und Ansu Fati (alle 20), dazu gibt es Profis im besten Alter wie den 24-jährigen Dani Olmo von RB Leipzig. Aber auch Gavi und Co. hatten die Abwehr der Marokkaner nicht knacken können. So scheiterte Spanien wie 2018 in Russland am Gastgeber-Team erneut im Achtelfinale im Elfmeterschießen. „Ein monumentaler Rückschlag“, titelte „Marca“. 

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Mit den Händen in der Anzughose…