Fußball-WM in Katar
Ronaldo schweigt und schmollt – Portugal-Trainer verweigert Einsatzgarantie

Portugals Nationaltrainer Fernando Santos setzte Superstar Cristiano Ronaldo im WM-Achtelfinale gegen die Schweiz zunächst auf die Bank

© Francois Nel / DPA

Ronaldo raus, Ramos rein: Diese Umstellung trägt maßgeblich zu Portugals 6:1 gegen die Schweiz bei. Youngster Ramos trifft dreimal und wird gefeiert, Superstar Ronaldo schweigt.

Cristiano Ronaldo war schon fast am Ausgang des Lusail-Stadions angekommen, da blieb er doch noch einmal kurz stehen. Fragen zum Sportlichen wollte der Kapitän von Portugals Fußball-Nationalmannschaft nach seiner Joker-Rolle beim 6:1 im WM-Achtelfinale gegen die Schweiz nicht beantworten – aber Zeit für ein paar Worte an einen ganz Großen des Fußballs hatte er dann doch. „Gute Besserung, gute Besserung. Ich wünsche eurem König nur das Beste“, sagte der 37 Jahre alte Superstar einem brasilianischen Journalisten, der ihn nach Pelé fragte.

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Ansonsten blieb CR7, der das WM-Achtelfinale zum größten Teil von der Ersatzbank verfolgte, weitgehend stumm. Auch Portugals Fußball-Nationaltrainer Fernando Santos hat nach dem Joker-Einsatz von Cristiano Ronaldo beim überzeugende 6:1 im WM-Achtelfinale gegen die Schweiz die zukünftige Rolle des Superstars offen gelassen. „Das müssen wir sehen“, sagte der 68-Jährige auf die Frage, ob für Rekordtorschütze Ronaldo nun ein neuer Abschnitt im Nationalteam beginne. „Ich habe eine sehr enge Beziehung zu ihm. Aber wir sind Trainer und Spieler. Ich habe ihm gesagt, dass er ein sehr wichtiger Spieler ist, das weiß er.“

Santos hatte seinen Kapitän im Achtelfinale überraschend zunächst auf die Bank gesetzt. Für ihn spielte der 21…