Wednesday Addams (gespielt von Jenna Ortega) lacht nie, und nett sein ist auch nicht ihr Ding. Auf Farben reagiert sie allergisch, weshalb sie fast ausschließlich schwarze Kleidung trägt. Was passiere, wenn die Farben trage, will ihre neue Mitbewohnerin, ein niedliches Mädchen mit blonden Haaren und Hang zu Pink, wissen. „Es beginnt mit Ausschlag, dann schält sich das Fleisch von den Knochen“, antwortet Wednesday mit durchdringendem Blick. Ihre Gegensätzlichkeit hält die beiden Zimmergenossinnen aber nicht davon ab, sich anzufreunden.

Die Mädchen besuchen die „Nevermore Academy“, ein Internat für Kinder und Jugendliche mit monströsen Fähigkeiten im tiefsten Nordosten der USA. Es gibt Vampire, Werwölfe und Wassermenschen, und in den Wäldern streift ein Ungeheuer umher. Außerdem wird die nahegelegene Stadt Jericho von einer Mordserie erschüttert: Wednesday beginnt zu ermitteln. Zu der düsteren Aura der Serie passt auch, dass die Tochter der Addams Familie von einer lebenden amputierten Hand begleitet wird.

Morbide und spannend

Klingt wie ein wilder Mix aus „Harry Potter“, „Twilight“ und „Stranger Things“? Womöglich liegt genau darin der bemerkenswerte Starterfolg der von Tim Burton produzierten Mystery-Serie. Nach weniger als zwei Wochen gehört „Wednesday“ schon zu den fünf erfolgreichsten Netflix-Serien der Geschichte und könnte, wenn es so weitergeht wie bisher, schon bald die meistgesehene überhaupt werden.

Immer an Wednesdays Seite: das „eiskalte Händchen“

Netflix zählt für den am 23. November gestarteten Achtteiler schon insgesamt 752,5 Millionen Streaming-Stunden. Das geht aus den Wochen-Hitlisten des Streaming-Dienstes hervor. Wenn man die Zahl der gestreamten Stunden durch die Länge der Serie teilt (6,8 Stunden), haben schon mehr als 110 Millionen Haushalte weltweit die Serie angeschaut.

Noch liegt „Squid Game“ vorn

Beim Netflix-Ranking „Wednesday“ führt aktuell noch die südkoreanische Serie „Squid Game“, die 2021 in ihren ersten 28…