Schon nach dem ersten Trailer war klar: Prinz Harry und Herzogin Meghan wollen in der Dokumentation des Streaming-Dienstes Netflix die ganz großen Gefühle auspacken. Mit sentimentaler Musik unterlegt, erzählt das Paar, warum es diese Doku-Serie machen wollte.

Harry zeigt sich als fürsorglicher Familienvater: „Niemand sieht, was hinter verschlossenen Türen passiert“, sagt der 38-Jährige in die Kamera. Immer wieder werden Bilder von Meghan eingeblendet, die zeigen, wie sie sich Tränen aus dem Gesicht wischt oder den Kopf in die Hände wirft. Harry sagt: „Ich musste alles tun, um meine Familie zu beschützen.“

Falsche Paparazzi-Szenen

Noch mehr Dramatik im nun veröffentlichten zweiten Trailer: Schnelle Schnitte, Paparazzi, die hinter Meghan herjagen, Verzweiflung und weitere Tränen sowie Vergleiche mit Prinzessin Diana, die 1997 von Paparazzi in den Tod getrieben wurde.

Diese Bilder sorgen unter einigen Journalisten jetzt für Irritationen. Eine der Szenen aus dem zweiten Trailer ist so geschnitten, dass der Eindruck entsteht, eine Meute Fotografen würde eine verzweifelte Meghan bedrängen. Es stellte sich aber heraus, dass einige der Bilder in Wahrheit von Ereignissen stammen, an denen Harry und Meghan gar nicht teilgenommen haben. Das hat unter anderem ein Reporter, der für den deutschen TV-Senders RTL arbeitet, erklärt.

Harry, Meghan und ihre Sicht auf die Dinge

Von den beiden Protagonisten gibt es dazu noch keine Stellungnahme. Harry und Meghan wollen mit ihrer Netflix-Produktion den dramatischen Abgang aus dem britischen Königshaus aufarbeiten und die Erfahrungen, die zu dieser Entscheidung geführt haben. „Wenn so viel auf dem Spiel steht – ist es nicht sinnvoller, unsere Geschichte von uns selbst zu hören?”, fragt Meghan. 

Anfang 2021 hatten Meghan und Harry in einem aufsehenerregenden Fernsehinterview mit US-Talkmasterin Oprah Winfrey kein Blatt vor den Mund genommen und dem Palast Rassismus und seelische Grausamkeit vorgeworfen. In ihrer…