Alley erlag am Montag (5.12.2022) einer Krebserkrankung. Sie starb im engsten Familienkreis, war auf der Instagram-Seite der Schauspielerin zu lesen. Erst kürzlich war die Diagnose gestellt worden. „Die Begeisterung und die Leidenschaft unserer Mutter für das Leben, ihre Kinder, Enkelkinder und ihre vielen Tiere, ganz zu schweigen von ihrer ewigen Schaffensfreude, waren unvergleichlich und haben uns inspiriert, das Leben in vollen Zügen zu genießen, so wie sie es tat“, erklärten ihre Kinder True und Lillie Parker.

Kirste Alley übernahm ihre erste Kinorolle als Vulkanierin Lieutenant Saavik in „Star Trek II: Der Zorn des Khan« (1982). Berühmt wurde sie aber als Rebecca Howe in der NBC-Sitcom „Cheers“: Sie spielt darin die Managerin einer Kneipe in Boston, in der sie auch selbst als Kellnerin hinterm Tresen steht. Ihr komödiantisches Talent bescherte Alley 1991 einen Golden Globe und einen Emmy als beste Hauptdarstellerin. Eine weitere Emmy-Trophäe bekam sie für ihre Rolle als alleinerziehende Mutter eines autistischen Sohnes in dem Film „Zu viel Liebe – Davids Mutter“.

Von Vukanierin zu Vulkanier: Kirstie Alleys erste Rolle in Star Trek II

Im Kino brillierte sie dann 1989 an der Seite von John Travolta erstmals in der Erfolgskomödie „Kuck mal, wer da spricht“. Es gab noch zwei Fortsetzungen zur Story um das Baby Mickey, das das seltsame Verhalten seiner Mitmenschen kommentiert. Alley spielte die schwangere Mollie, die während einer Taxifahrt ihre Wehen bekommt. Der Fahrer James (John Travolta) hilft ihr nicht nur bei der Geburt, sondern wird auch zum Babysitter. Das Happy End ist vorprogrammiert: Die beiden werden ein Paar, zur Freude von Baby Mickey.

Kirstie Alley in „Kuck mal, wer da jetzt spricht“

Kampf gegen Schlankheitswahn

Alley hatte auch Fernsehauftritte in Serien wie „Fackeln im Sturm“ und in Filmen wie  „Liebe ohne Krankenschein“ (2015). In der Serie „Fat Actress“ (2005) machte sie sich über den Schlankheitswahn Hollywoods lustig. Ihre…