WM in Katar
War’s das? Lewandowski lässt WM-Zukunft offen

Polens Robert Lewandowski steht enttäuscht auf dem Feld. Foto

© Tom Weller/dpa

Robert Lewandowski verliert das Superstar-Duell gegen Kylian Mbappé und scheidet mit Polen im Achtelfinale aus. Seine Katar-Ziele hat der Weltfußballer erreicht. Die WM-Zukunft ist offen.

Robert Lewandowski verließ die WM-Bühne mit gemischten Gefühlen.

„Auf der einen Seite können wir stolz sein, wir haben alles versucht. Auf der anderen Seite haben wir verloren“, sagte der Weltfußballer nach dem 1:3 im Achtelfinale gegen Weltmeister Frankreich. Während sich die Franzosen um ihren Superstar Kylian Mbappé auf das Viertelfinale gegen England freuen, geht es für Polen nach Hause.

„Ich wäre gerne länger bei der WM geblieben, aber am Ende haben wir unser Ziel erreicht“, sagte Lewandowski. „Wenn du gegen den Weltmeister spielst, ist es immer hart.“ Ob der Star des FC Barcelona bei einer erfolgreichen Qualifikation der Nationalmannschaft auch in vier Jahren beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada dabei sein wird, ließ der 34-Jährige am Sonntagabend offen.

WM-Bilanz

Das große Ziel war das erste Achtelfinale Polens bei einer Weltmeisterschaft seit 1986 – und das erste WM-Tor für Lewandowski. Beides glückte dem früheren Bayern-Star. Mit dem ersten Treffer beim 2:0 gegen Saudi-Arabien erfüllte er sich einen „Traum aus frühester Kindheit“, war danach ungewohnt emotional. Gegen Frankreich traf er nochmal, als er einen Handelfmeter im zweiten Versuch verwandelte. Ärgerlich war für ihn und das Team der verschossene Elfmeter beim 0:0 gegen Mexiko zum Start.

Zukunft

Vor dem Turnier hatte sich Lewandowski nicht festgelegt. Und auch nach dem Aus tat er das nicht. „Es ist jetzt schwer zu sagen. Von der körperlichen und…