Pandemiebekämpfung
Testpflicht entfällt: Chinesische Metropolen lockern Corona-Maßnahmen

Arbeiter verstauen Gegenstände von Corona-Infizierten

© Andy Wong / AP / DPA

Nach den massiven Protesten gegen die Corona-Schutzmaßnahmen und gegen die Führung in Peking hat China einige Regeln gelockert. Massentests entfallen teilweise. Auch die Quarantäneregeln sind nicht mehr ganz so strikt.

In mehreren chinesischen Städten sind weitere Corona-Lockerungen in Kraft getreten. In der Hauptstadt Peking und der Finanzmetropole Shanghai entfällt für die Einwohner nun die Pflicht, ein höchstens 48 Stunden altes negatives Testergebnis vorzuweisen, um öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. In Shanghai können die Bewohner nun auch wieder ohne einen kürzlich vorgenommenen Test Außenbereiche wie Parks und Touristenattraktionen betreten, wie die Behörden am Sonntag mitteilten. Die Finanzmetropole war in diesem Jahr monatelang abgeriegelt.

Auch in der Stadt Wuhan, wo das Coronavirus Ende 2019 erstmals nachgewiesen wurde, und in der Stadt Shandong hoben die Behörden am Sonntag die Testpflicht für öffentliche Verkehrsmittel auf. Einen Schritt weiter ging die Stadt Hangzhou. Sie beendete die regelmäßigen Massentests für die zehn Millionen Einwohner. Ausgenommen von der Lockerung sind Menschen, die Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kindergärten besuchen oder dort leben.

Anti-Corona-Proteste richteten sich auch gegen Xi

In der nordwestlich gelegenen Stadt Urumqi öffneten Supermärkte, Hotels, Restaurants und Skigebiete am Montag wieder. Die Stadt war Auslöser landesweiter Proteste, nachdem bei einen Wohnhausbrand zehn Menschen getötet wurden. Kritiker machten die Corona-Abriegelungen dafür verantwortlich, dass die Menschen nicht vor dem Feuer gerettet werden konnten. Was mit Protesten gegen die strikten Maßnahmen begann, richtete sich schnell…