Umwelt
Wattenmeer-Nachbarn vereinbaren mehr Klimaschutz

Das Watt vor dem Strand von Dangast in Nidersachsten. Am 01.12.2022 endet die 14. trilaterale Wattenmeerkonferenz von Deutschland, Dänemark und den Niederlanden. Foto

© Sina Schuldt/dpa

Die Klimakrise, der Artenschwund und die wachsende Industrialisierung setzen das Wattenmeer unter Druck. Die drei Anrainer vereinbaren bei einer Konferenz, noch mehr für den Schutz des sensiblen Ökosystems zu tun.

Mehr natürlicher Klimaschutz, Sicherheit in der Schifffahrt und gemeinsame Forschung: Deutschland, Dänemark und die Niederlande haben bei ihrer gemeinsamen Wattenmeerkonferenz in Wilhelmshaven vereinbart, noch enger beim Schutz des Unesco-Weltnaturerbes zusammenzuarbeiten.

Dabei helfen soll auch ein übergreifender Managementplan, der während der deutschen Präsidentschaft der Wattenmeerzusammenarbeit in den vergangenen vier Jahren erarbeitet wurde. Mit ihm sollen die Bemühungen, die es für den Wattenmeerschutz in den Ländern gibt, besser koordiniert werden.

„Die Stärke ist jetzt, dass wir einen Plan haben, der jetzt in die Umsetzung gehen kann“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Bettina Hoffmann, die für die erkrankte Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) an der Konferenz teilnahm. Bei der alle vier Jahre stattfindenden Regierungskonferenz stimmen Regierungsvertreter der Wattenmeer-Anrainer ihr gemeinsames Handlungsprogramm ab. In vielen Workshops und Veranstaltungen diskutierten auch mehr als 250 Expertinnen und Experten von Verbänden und Institutionen. Nun wird Dänemark die Präsidentschaft übernehmen.

Wegen der andauernden Regierungsbildung in Dänemark wurde die Unterzeichnung einer gemeinsamen Deklaration, wie sie sonst bei den Wattenmeerkonferenzen üblich ist, in Wilhelmshaven aufgeschoben. Sie soll nun nach dem Amtsantritt einer…