Right Livelihood Awards
Alternative Nobelpreisträger geehrt

Olexandra Matwijtschuk ist mit dem Right Livelihood Award ausgezeichnet worden. Foto

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Mutige Persönlichkeiten und Organisationen aus vier verschiedenen Ländern erhalten die diesjährigen Right Livelihood Awards, die oft auch als Alternative Nobelpreise bezeichnet werden. Erstmals geht der Preis dabei auch in die Ukraine.

Aktivistinnen und Organisationen aus Somalia, Venezuela, Uganda und der Ukraine sind mit dem Right Livelihood Award ausgezeichnet worden. Die gemeinhin als Alternativer Nobelpreis bezeichnete Auszeichnung wurde den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern auf einer feierlichen Zeremonie in Stockholm überreicht.

Alle Geehrten nahmen die Preise persönlich in der schwedischen Hauptstadt entgegen. Zu ihnen zählen in diesem Jahr die somalischen Menschenrechtsaktivistinnen Fartuun Adan und Ilwad Elman, die Ukrainerin Olexandra Matwijtschuk und das Center for Civil Liberties (CCL), das venezolanische Kollektiv Cecosesola und das ugandische Africa Institute for Energy Governance (Afiego). Zum ersten Mal geht der Preis damit auch in die Ukraine – zuvor haben ihn bereits Menschen und Organisationen aus mehr als 70 anderen Ländern erhalten.

Die diesjährigen Preisträger waren Ende September kurz vor den eigentlichen Nobelpreisträgern bekanntgegeben worden. Obwohl sie aus völlig verschiedenen Weltregionen stammen, eint sie nach Angaben der Right-Livelihood-Stiftung, dass sie sich dafür einsetzen, kaputte Gesellschaftssysteme durch funktionierende ersetzen zu wollen. Sie zeigen demnach allesamt Wege für notwendige gesellschaftliche Transformationsprozesse auf.

Würdigung des Einsatzes für Menschenrechte, Umwelt und Frieden

Der seit 1980 verliehene Right Livelihood Award…