Börse in Frankfurt
Proteste gegen Null-Covid-Politik in China belasten Dax

Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Foto

© Fredrik von Erichsen/dpa

Proteste in China gegen die verschärfte Null-Covid-Politik haben am Montag die Aktienmärkte weltweit belastet. Die Proteste zeigten, wie frustriert die Bevölkerung über die Politik sei und wie groß die Herausforderung für Präsident Xi Jinping, kommentierte Analyst Craig Erlam vom Broker Oanda. Darunter litten neben den Börsen auch die Ölpreise.

Proteste in China gegen die verschärfte Null-Covid-Politik haben am Montag die Aktienmärkte weltweit belastet. Die Proteste zeigten, wie frustriert die Bevölkerung über die Politik sei und wie groß die Herausforderung für Präsident Xi Jinping, kommentierte Analyst Craig Erlam vom Broker Oanda. Darunter litten neben den Börsen auch die Ölpreise.

Der Dax schloss 1,09 Prozent tiefer bei 14.383,36 Punkten. Damit zollte der Leitindex allerdings auch der mehr als 20-prozentigen Erholung der vergangenen acht Wochen etwas Tribut. Sein Jahresminus beträgt noch neuneinhalb Prozent. Eine Konsolidierung ist laut Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners daher „durchaus gesund und für die mittelfristige Kursentwicklung positiv“. Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es um 1,43 Prozent auf 25.600,97 Zähler bergab.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verabschiedete sich 0,7 Prozent schwächer. In Paris und London gaben die Notierungen ebenfalls nach. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial notierte zum europäischen Handelsende 0,8 Prozent im Minus.

In Deutschland standen Aktien des Chemikalienhändlers Brenntag im Blick. Sie litten unter Übernahmegesprächen des Managements mit dem US-Rivalen Univar Solutions und büßten als Dax-Schlusslicht über neuneinhalb Prozent ein.