Cara sei am Freitag (25.11.2022) in ihrem Haus in Florida tot aufgefunden worden, teilte ihre Sprecherin Judith Moose mit. „Sie war eine wunderbar begabte Seele, deren Vermächtnis durch ihre Musik und ihre Filme für immer weiterleben wird“, so Caras Sprecherin. „Das ist der absolut schlimmste Teil des Agentinnen-Daseins. Ich kann nicht glauben, dass ich das schreiben muss, geschweige denn, dass ich die Nachricht veröffentlichen muss.“

Erfolg in den 80er Jahren

Berühmt wurde Irene Cara als Sängerin des Titelsongs für den Kultfilm „Fame“ (1980) über die Triumphe und Schwierigkeiten von Schülern einer High School für darstellende Künste in New York. Der optimistische Refrain „I’m gonna live forever, I’m gonna learn how to fly“, hat sich in das kollektive Gedächtnis der damaligen jungen Generation eingebrannt. In dem Film spielte Cara die Schülerin Coco Hernandez – die Rolle war extra für sie geschrieben worden, nachdem sie ursprünglich als Tänzerin gecastet worden war.

Gute Laune pur: Irene Cara als Schülerin Coco Hernandez in dem Film „Fame“

Cara war auch Co-Autorin und Interpretin des Hits „Flashdance – What a Feeling“ für den gleichnamigen Film von 1983 über das Leben einer aufstrebenden Tänzerin. Die Melodie, bis heute ein Ohrwurm, brachte ihr einen Oscar, einen Golden Globe und einenGrammy Award. Auch in Deutschland konnte sich der heute noch im Radio beliebte Song mehr als ein halbes Jahr in der Hitliste behaupten. Die Gesellschaft für Konsumforschung führt ihn auf Rang sieben der deutschen Jahrescharts 1983. Danach gelangen Cara keine größeren Erfolge mehr. 2001 schaffte es eine Neuaufnahme mit DJ Bobo in die deutschen Charts.

Teenager mit Trikots und Stulpen      

Irene Cara wurde bereits als Kind in Musik, Tanz und Gesang ausgebildet. Schon in den 1970er Jahren trat sie auf der Bühne und im Fernsehen auf, unter anderem in der berühmten „The Tonight Show“ mit Johnny Carson. Das half ihr, im US-Showbusiness Fuß zu fassen.

Ihre Sprecherin…