Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg zeigt sich erschüttert über die jüngsten russischen Angriffe auf die Ukraine gezeigt und übt scharfe Kritik am Kurs von Kremlchef Wladimir Putin. „Präsident Putin scheitert in der Ukraine – und er reagiert mit noch mehr Brutalität“, sagte der Norweger am Freitag bei einer Pressekonferenz in Brüssel. Wellen gezielter Raketenangriffe auf Städte und die zivile Infrastruktur nähmen den Ukrainern nun Wärme, Licht und Nahrung. „Das ist ein schrecklicher Beginn des Winters für die Ukraine“, sagte er.

Deutschland und die anderen 29 Bündnisstaaten forderte Stoltenberg erneut zu weiterer Hilfe für die Ukraine auf. „Es wird keinen dauerhaften Frieden geben, wenn der Aggressor gewinnt“, sagte er. Die Chancen für eine friedliche Lösung könnten am besten dadurch erhöht werden, dass die Ukraine unterstützt werde. „Die meisten Kriege enden mit Verhandlungen – aber was am Verhandlungstisch geschieht, hängt davon ab, was auf dem Schlachtfeld passiert“, erklärte er.