Das Wichtigste in Kürze: In weiten Teilen der Ukraine ist Strom weiter Mangelware Baerbock beruft Treffen zu Soforthilfe ein Sieben Tote bei erneutem Beschuss von Cherson NATO lieferte Kiew Störsender IAEA überprüft Sicherheit in allen ukrainischen Atommeilern

 

Bei russischen Attacken auf die kritische Infrastruktur der Ukraine sind nach Angaben der Vereinten Nationen seit Oktober mindestens 77 Zivilisten getötet worden. „Millionen von Menschen werden durch diese Angriffe in extreme Not und entsetzliche Lebensbedingungen gestürzt“, sagte UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk. Russland bestreitet, mit seinen Angriffen gezielt Zivilisten ins Visier zu nehmen.

Teile der ukrainischen Hauptstadt und andere Regionen des Landes sind weiterhin ohne Zugang zu Elektrizität. Die Hälfte der Menschen in Kiew sei von Stromausfällen betroffen, erklärte Bürgermeister Vitali Klitschko. Nur ein Drittel der Wohnungen könne dort beheizt werden. Die Energieunternehmen planten, im Laufe dieses Freitags alle Haushalte im Wechsel mit Strom zu versorgen.

Der Chef des staatlichen Stromversorgers Ukrenergo, Wolodymyr Kudryzkyj, erklärte auf Facebook, er gehe davon aus, dass das ukrainische Energiesystem nach dem Angriff „die schwierigste Phase hinter sich“ habe. Die Stromversorgung sei teilweise wiederhergestellt. Das Energiesystem sei zudem wieder mit dem Energiesystem der Europäischen Union verbunden worden. Zwischenzeitlich war auch die Wasserversorgung ausgefallen.

Bewohner der ukrainischen Hauptstadt füllen nach einem Ausfall der Wasserversorgung am Mittwoch Flaschen auf

Baerbock beruft Treffen zu Soforthilfe ein

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat für die kommende Woche zu Beratungen über internationale Nothilfen zur Sicherung der ukrainischen Energieversorgung geladen. Die Sitzung werde am Rande des NATO-Außenministertreffens in Bukarest im erweiterten G7-Rahmen stattfinden, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Auch Japan sei zugeschaltet.

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